| Öffentliche Website: | www.meijijingu.or.jp |
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| Stromnetz: |
100 V, 50 Hz Stecker: Typ A
Typ A:
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| Währung: |
Japanischer Yen (JPY) 1 € ≈ 176 ¥ |
| Bargeldlos zahlen: |
Bewertung 4/5
Bargeldloses Bezahlen wird immer üblicher, besonders in Städten, manche Geschäfte bevorzugen aber noch Bargeld. Rechne in ländlichen Gegenden gelegentlich damit, nur bar zahlen zu können.
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| eSIM-Anbieter: |
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| Tipping: | Trinkgeld ist in Japan nicht üblich und kann als unhöflich gelten. Ausgezeichneter Service ist die Norm, und Trinkgeld ist an den meisten Orten unnötig. |
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| Alkohol in der Öffentlichkeit: | Alkohol in der Öffentlichkeit ist legal und allgemein akzeptiert, besonders bei Festen und Veranstaltungen. |
| Rauchen in der Öffentlichkeit: | Rauchen ist in öffentlichen Innenräumen verboten, in ausgewiesenen Bereichen im Freien aber erlaubt. Manche Restaurants haben Raucherbereiche. |
| Neujahr (Januar) |
Einer der wichtigsten Feiertage, rechne mit vollen Tempeln und hohen Preisen. Plane im Voraus. |
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| Golden Week (April–Mai) |
Die geschäftigste Reisezeit, rechne mit hoher Nachfrage nach Unterkünften und Verkehrsmitteln. |
| Obon (August) |
Eine Zeit des Ahnengedenkens, viele Betriebe schließen, und die Verkehrsmittel können voll sein. |
| Notruf: | Notruf: 110 (Polizei), 119 (Feuerwehr & Rettungsdienst) |
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| Taxi-Apps: | Uber, JapanTaxi, DiDi |
| Sonstiges: | In Japan spielt Respekt eine große Rolle, daher ist es wichtig, die örtlichen Sitten und Umgangsformen zu kennen. Der öffentliche Nahverkehr ist effizient, kann aber zu Stoßzeiten voll sein. |
Der Bereich „Beste Reisezeiten“ zeigt, wie sich die Monate für einen Besuch vergleichen, damit du die Jahreszeit findest, die zu deinen Plänen passt.
Hintergrundfarben der Monate:
Die Farbe zeigt die typische Temperatur: Gelb (heiß), Grün (mild) und Blau (kalt). Wie kräftig die Farbe ist, zeigt die Reisesaison: volle Farbe bedeutet Hochsaison, blasse Farbe Zwischensaison und blass gestreift Nebensaison.
Wettersymbole:
Jeder Monat hat ein Symbol, das zeigt, wie das Wetter typischerweise ist, z. B. heiß und sonnig, eiskalt oder Regen- bzw. Schneezeit. So erkennst du schnell die Monate mit dem Wetter, das du dir wünschst – oder die, die du lieber meiden solltest.
Andrang:
Das Personen-Symbol zeigt, wie viel an diesem Ort normalerweise los ist. Je mehr Personen, desto voller wird es.
Zusätzliche Hinweise:
Die grauen Infoboxen weisen auf Besonderheiten hin, die man wissen sollte, z. B. wiederkehrende Wetterprobleme oder saisonale Veranstaltungen.
Nicht verpassen
- 👘 Äußere am berühmten Torii-Tor einen Wunsch und genieße die ruhige Atmosphäre
- 📝 Nimm an traditionellen Shintō-Ritualen teil und schreibe etwa Wünsche auf Ema
- 🌸 Schlendere über die ruhigen Waldwege, besonders zur Kirschblütenzeit
Der Meiji Jingu ist der Schrein von Kaiser Meiji und Kaiserin Shoken und wurde 1920 zu Ehren des Kaisers gegründet, der Japan zur modernen Welt hin öffnete. Besonders eindrucksvoll ist die Umgebung. Ein Wald mit etwa 100.000 Bäumen bedeckt rund 0,7 km² und wurde von Menschen aus ganz Japan gestiftet. Er hält den Lärm von Harajuku und Shinjuku fast vollständig ab.
Der Besuch beginnt an einem großen hölzernen Torii, einem der größten seiner Art in Japan. Von dort führt ein breiter Kiesweg durch die Bäume zum Haupthaus, vorbei an weiteren Torii. Etwa auf halber Strecke stehen sich zwei Ausstellungen gegenüber. Die eine zeigt strohumwickelte Sake-Fässer, die Brauereien gespendet haben, die andere Fässer mit Burgunderwein und französischen Etiketten. Wer am Haupthaus ankommt, kann ein kurzes Gebet sprechen, mit einer Münze, zwei Verbeugungen, zweimal Klatschen und einer abschließenden Verbeugung.
Der Schrein hat auch ruhigere Ecken. Der Innere Garten besitzt einen Teich und ein Sumpfgebiet, in dem im Juni Schwertlilien blühen. Der Eintritt kostet 500 ¥ (2,84 €). In einem Museum auf dem Gelände sind Gegenstände zu sehen, die mit dem Kaiser und der Kaiserin verbunden sind. Im Schrein finden Hochzeiten statt, daher siehst du manchmal traditionelle Hochzeitsprozessionen über den Hof ziehen.
Für den Schrein allein reicht etwa eine Stunde, mit Garten und Museum sind es rund zwei. Der Eintritt zum Schrein selbst ist frei, das Gelände ist von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet. Am vollsten ist es in den ersten Januartagen, wenn Millionen Menschen zum Neujahrsgebet kommen. An Wochentagen vormittags ist es deutlich ruhiger als am Wochenende.
Wissenswertes vor der Reise
- An jedem Torii einmal verbeugen und am Rand des Wegs gehen.
- Winterliche Tage enden früh, deshalb bis zum Nachmittag eintreffen, um das Gelände vor der Schließung bei Sonnenuntergang zu sehen.
- Bargeld mitbringen für den Eintritt zum Inneren Garten, Goshuin-Stempel und Omikuji-Orakelzettel am Schrein.
- Zwei Kampferbäume nahe dem Haupthaus gelten als Ehepaarbäume, weshalb Paare hierherkommen, um sich segnen zu lassen.
So kommst du nach Meiji Jingu Shrine
Am einfachsten erreichst du den Schrein mit dem Zug, er hat mehrere Eingänge. Das Südtor liegt etwa eine Gehminute vom JR-Bahnhof Harajuku an der Yamanote-Linie entfernt. Die Station Meijijingumae der U-Bahn-Linien Chiyoda und Fukutoshin befindet sich direkt am selben Tor. Der Nordeingang ist nur einen kurzen Fußweg vom Bahnhof Yoyogi entfernt und auch vom Bahnhof Shinjuku aus kommst du zu Fuß hin. Vom Bahnhof Shinjuku erreicht die Yamanote-Linie Harajuku in etwa fünf Minuten. Vom Bahnhof Tokio dauert die Zugfahrt rund 25 Minuten. Der Flughafen Haneda (HND) ist mit dem Zug etwa 40 Minuten entfernt, der Flughafen Narita (NRT) etwa anderthalb Stunden. Mit dem Auto ist die Anreise wenig sinnvoll, denn der Schrein hat keinen Besucherparkplatz. Taxis können dich aber am Haupttor absetzen.
Anreise im Überblick
- Ab Flughafen Haneda (HND): Zug über Hamamatsucho nach Harajuku, etwa 45–60 Minuten.
- Ab dem Zentrum von Tokio/Shinjuku: JR Yamanote-Linie oder U-Bahn nach Harajuku, 10–20 Minuten.
- Ab Flughafen Narita (NRT): Keisei-/JR-Züge oder Limousinenbus, rund 60–90 Minuten.
Übernachten in der Nähe von Meiji Jingu Shrine
Die meisten übernachten im nahen Shibuya oder Shinjuku oder gleich in Harajuku, denn der Schrein liegt zwischen diesen Vierteln. Shibuya bietet eine große Auswahl von einfachen Hostels bis zu größeren Business-Hotels. In Shinjuku gibt es noch mehr Unterkünfte, dazu direkte Bahnverbindungen zu beiden Flughäfen. Harajuku und Omotesando haben dagegen nur wenige Boutique-Hotels. Wer in diesem Teil von Tokio wohnt, kann den Schrein früh besuchen, bevor die Menschenmengen eintreffen. Außerdem liegen die Yamanote-Linie und mehrere U-Bahn-Linien für den Rest der Stadt in der Nähe. Rund um den Jahreswechsel, wenn Millionen Menschen zum Beten kommen und zur Kirschblüte von Ende März bis Anfang April sind die Zimmer schnell ausgebucht. Zu diesen Zeiten solltest du früh buchen.
Hotelempfehlungen
Essen rund um Meiji Jingu Shrine
In der Umgebung des Schreins findest du leicht etwas zu essen, die Auswahl ist groß. In der Takeshita-Straße in Harajuku gibt es Crêpes und andere Snacks, an der Omotesando liegen Cafés und Bäckereien. Shibuya und Shinjuku bieten Restaurants jeder Art nur eine kurze Zugfahrt entfernt.
Essen und Trinken sind auf dem Gelände nur in ausgewiesenen Bereichen erlaubt, deshalb isst du am besten vor dem Besuch oder danach. Rund um Neujahr verkaufen Stände am Zugangsweg Streetfood wie Yakisoba, Takoyaki und Amazake.
Vegetarische Gerichte gibt es in dieser Gegend reichlich, allerdings enthalten japanische Speisen häufig Fischbrühe. Convenience Stores in Bahnhofsnähe verkaufen Onigiri und Sandwiches, falls du vor dem Spaziergang schnell etwas brauchst.
Packempfehlungen für Meiji Jingu Shrine
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